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Im Jetzt.

Vollkommenes Verbundensein im Moment, vollendetes Zweisein im Augenblick.  Da steht im Jetzt der Wunsch, dass es bleiben könnt, das Jetzt und alles, was mit ihm ist.  Das Jetzt und das Vergehen und die Zeit schreiben sich ein. Der eine vermerkt sich in der Seele des anderen. Unlesbar manchmal, und doch prägt und formt das Eingeschriebene, gestaltet Wesen und Zeit.

Und alleine das Denken an die Zukunft schon bringt das Vergehen, die Vergänglichkeit in Fahrt.

Die Voraussicht auf das denkbar Kommende verwirft das Jetzt an die Geschwindigkeit.

Der Schlag der Vergänglichkeit und die Unbarmherzigkeit des Vergehens reißen dir den Augenblick aus den Händen.

So nah spürst du das dir Fortgenommene, mitten in ihm suchst du dich noch, doch du bist nicht mehr IN ihm, längst ist es UM dich, neben dir. Du hältst es fest das Jetzt, versuchst es, vermagst es nicht zu halten. Die Zeit und das Denken an morgen verschwinden mit deinen Momenten in der unerreichbaren Weite. Der eine ist in der Seele des anderen eingeschrieben, doch ein Wort um das andere verblasst. Der Fahrtwind des Vergehens zerstreut, was vom Zweisamsein geblieben.

Bleiben wird nur ein Gerüst, ein Gerippe vom anderen.

Von dir.

(Text: Andreas P. Tauser)


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