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2. August 2008
Die Kunst der Städtepartnerschaft
Offenburger Künstler nehmen an einwöchigem Symposium in  Weiz teil


OFFENBURG/WEIZ. So funktioniert Städtepartnerschaft im Idealfall. Im Januar 2005 stellten neun Künstler aus Weiz ihre Werke in einer Ausstellung der städtischen Galerie in Offenburg aus. Ein Gegenbesuch, an dem die Offenburger Künstler Rainer Nepita, Gianfranco Figurelli, Martin Sander, und Axel Bleyer beteiligtwaren, fand imSommer 2006 statt. Nun vertiefen sich die Beziehungen weiter. Die Stadt Weiz hat zu einem einwöchigen Künstlersymposium unter dem weitreichenden Titel „Europa in Weiz – Weiz aus der Sicht unserer Partnerstädte“ eingeladen. Susanna Bodlos-Brunader und Organisator Hubert Brandstätter, der in Offenburg durch seine Asche- und Rußbilder in Erinnerung geblieben ist, kümmern sich eine Woche lang umsechs Künstler-Kollegen: Regina Peier (Eggersdorf) und Gabi Troester (Gleisdorf) aus Österreich, Marta Zawadzka und Andrzej Jedrasiak aus der polnischen Partnerstadt von Weiz, Grodzisk Mazowiecki bei Warschau. Aus Offenburg sind Rainer Nepita und Axel Bleyer, der für den verhinderten Gianfranco Figurelli eingesprungen ist, dabei. Der Titel des Symposiums ist mit Absicht soweitreichend gewählt. Er soll den Künstlern Freiraum zu eigenem Gestalten ohne allzu große Einengung lassen. „Man muss berücksichtigen“, erklärt Brandstätter, „dass ein arrivierter Künstler seinen Stil gefunden habe. Das darf man nicht kaputtmachen.“ Das Programmist vielfältig. Ausflüge in die Umgebung, die Rainer Nepita zum Sammeln von Pflanzen als Rohmaterial zur Weiterverarbeitung und Axel Bleyer zum Fotografieren nutzen, gehören dazu, ebenso eine Podiumsdiskussion mit dem 82-jährigen Hannes Schwarz. Auch er hat vor drei Jahren in Offenburg ausgestellt, „in ihrem hochkonzentrierten Ernst und ihren feinsten grafischen Valeurs großartige Zeichnungen“, wie die BZ damals berichtete. Der Austausch untereinander, die Diskussion über aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst in Europa seiwesentlich und gebe genau die Anregungen, die für das Weiterkommen in der eigenen Kunst notwendig seien, so Brandstätter. Sprachlich funktioniert der Austausch fast ohne den mitgereisten Polnisch-Dolmetscher: auf Englisch. Die letzten Tage vor der Abschlusspräsentation am Donnerstag dieser Woche in der Stadtgalerie im Kunsthaus sind derArbeit im Atelier KO gewidmet.Künftige gemeinsame Projekte werden bereits geplant.
Susanne Ramm-Weber                                              

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INTERNATIONALES SYMPOSIUM

Kunsthaus Weiz / Steiermark

(v. l., hinten) Bürgermeister Helmut Kienreich, Susanna Bodlos-Brunader, Axel Bleyer, Regina Peier. Vordere Reihe: Rainer Nepita, Gabi Troester, Andrzej Jedrasiak,Marta Zawadzka, Hubert Brandstätter. Foto:BZ